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People to People – Alle Beiträge

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Turkey's Foreign Policy Decoded

In light of increasing interest in recent years regarding Turkey’s more assertive foreign policy, the Turkey Representation of the Heinrich Böll Stiftung has been organizing a series of events titled „Turkey’s Foreign Policy Decoded“. The event series, which included expert discussions in Beirut, Belgrade, Istanbul, Moscow, Prague and Tel Aviv, will be closed with this international conference on December 3-4, 2011.

Wohin führt der Weg der Türkei?

Am 4. Mai 2011 fand in Prag die Veranstaltung mit dem Titel „Where is Turkey heading?“ statt. ExpertInnen erörterten in zwei Diskussionsrunden zuerst die innenpolitische Situation in der Türkei und widmeten sich im Anschluss der Frage, ob die Türkei eine wichtige Rolle in den Demokratisierungsbestrebungen im Nahen und Mittleren Osten spielt.

Die Rolle der Türkei im Nahen Osten – Schluss mit der Schwarz-Weiß-Malerei

Die Orientierung der türkischen Politik wird oft zweigeteilt wahrgenommen: entweder als "pro-westlich" oder als "antiwestlich" bzw. "pro-muslimisch". Diese Wahrnehmung wird der komplexen Realität der internationalen Politik im 21. Jahrhundert jedoch alles andere als gerecht, schreibt Erik Siegl in diesem Essay. 

Von Erik Siegl

Historische Chancen: 1989 und 2011

Die Ereignisse in Tunesien und Ägypten haben in den letzten Wochen eine ungeahnte historische Dimension erreicht. Was mit vereinzelten Protesten in diesen Ländern und zögerlicher Berichterstattung in westlichen Medien begann, hat sich mittlerweile zum vielleicht wichtigsten politischen Ereignis seit dem 11. September 2001 entwickelt. 

Die türkisch-russische Annäherung unter der Lupe

Glaubt man den offiziellen Verlautbarungen in der Türkei so sind die türkisch-russischen Beziehungen so gut wie niemals zuvor. Allerdings fällt es angesichts fehlender Transparenz auf beiden Seiten nicht leicht, diese Lobeshymnen auf ihren Wahrheitsgehalt zu überprüfen. Als Teil einer Veranstaltungsreihe zur Außenpolitik der Türkei hat sich die Heinrich Böll Stiftung Türkei in Kooperation mit der Heinrich Böll Stiftung und dem Carnegie Center in Moskau um eine kritische Bestandsaufnahme bemüht. 

Von Christian Eichenmüller

Aufbruchstimmung im Nahen Osten – eine in interne Debatten verstrickte Türkei

Die Stimmen über die Ereignisse in Ägypten in der Türkei weisen viele Parallelen mit den Diskussionen auf internationaler Ebene auf: Diktaturen, autoritäre Regime können nicht auf Dauer gegen den Willen des Volkes regieren. Irgendwann läuft das Fass über und kann in Eruptionen wie in Ägpyten oder Tunesien münden. Der Aufstand in Ägypten ist auch eine Reaktion auf Armut und Elend. Moderne Kommunikationsmöglichkeiten wie die sozialen Medien sind von autoritären Regimen nicht kontrollierbar.

Freunde Syriens treffen sich in Istanbul

 Ulrike Dufner, Türkeibüro der Heinrich Böll StiftungAm 1. April 2012 versammelten sich VertreterInnen von 83 Ländern im Kongresszentrum Istanbul zum Treffen der Freunde Syriens, um über weitere...

Von Dr. Ulrike Dufner

Zum Gedenken an die Opfer des Genozids im Osmanischen Reich

Das Europäische Parlament und zahlreiche nationale Parlamente haben den Genozid anerkannt. Bedeutende wissenschaftliche Institutionen wie die „Internationale Gesellschaft der Genozidforscher“ sowie Wissenschaftler, Schriftsteller und Persönlichkeiten des politischen und gesellschaftlichen Lebens haben die türkische Regierung immer wieder aufgefordert, dies ebenfalls zu tun. Unbeeindruckt von allen Appellen setzt die Türkei ihre Leugnungspolitik fort.

Zum Gedenken an die Opfer des Genozids im Osmanischen Reich 1915 findet am 21. April 2012 um 17 Uhr in der Hauptkirche St. Petri (Mönckebergstraße, beim Rathaus Hamburg) eine Gedenkveranstaltung statt.