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Konfliktlösung – Alle Beiträge

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Die Türkei driftet ab - und Europa schaut zu

Ralf Fücks schildert in seinem Reisebericht Eindrücke über die aktuelle politische Situation in der Türkei. Es ist ein Zeugnis der erschütternden Lage eines Landes, das den Weg zu einer Demokratie verlassen hat. 

Von Ralf Fücks

From War to Peace, from Conflict to Resolution

Das Forschungsinstitut Diyarbakir Institute for Political and Social Research (DISA), die Ismail Besikci Stiftung und die Türkeivertretung der Heinrich Böll Stiftung e.V. organisierten am 13. Bzw. 14. Dezember 2014 mit Unterstützung von Open Society Foundation zwei aufeinanderfolgende internationale Konferenzen mit dem Titel “From War to Peace, from Conflict to Resolution”. 

Die Angst der AKP vor einem zweiten Gezi

Die türkische Regierungsspartei AKP hat Angst. Es gärt wieder in der türkischen Gesellschaft. Und die pro-kurdische HDP zeigt, wie eine Politik der Toleranz aussehen kann.

Von Dr. Ulrike Dufner

Für eine Kursänderung in der Kurdenfrage

Die deutsche Außenpolitik legt bei der Beurteilung der kurdischen Parteien Maßstäbe an, die man sonst vermisst. Im Friedensprozess zwischen der Türkei und der PKK sollte sie für eine "Road Map" werben, die nicht auf sicherheitspolitische Erwägungen reduziert bleibt.

Von Dr. Ulrike Dufner

Die Klischees vom wilden Kurdistan

Männer mit Pluderhosen, unterdrückte Frauen und ein selbstverliebter Anführer: Wir sollten endlich mit unseren Vorurteilen gegenüber Kurden aufräumen und sie als Partner begreifen. Ein Kommentar.

Von Dr. Ulrike Dufner

"Kobane darf nicht dem Islamischen Staat überlassen werden"

Die Kämpfer des Islamischen Staates scheinen mittlerweile in mehrere Stadtteile der nordsyrischen Stadt Kobane vorgedrungen zu sein. Ein Telefoninterview mit Ulrike Dufner, Leiterin des Landesbüros Türkei, die am Abend des 7. Oktober von der türkischen Grenze nach Istanbul zurückgekehrt ist.

Ein falsches Wort führt ins Gefängnis

 Ich war Anfang Oktober in Begleitung der Leiterin des Türkei-Büros der Heinrich Böll Stiftung zu einer Informationsreise in Südostanatolien. Wir haben zahlreiche Gespräche mit Anwälten, kurdischen Politikern und zivilgesellschaftlichen Organisationen geführt, um ein Bild der Lage zu gewinnen. Noch vor zwei Jahren schien es so, als wollte Erdogan einen neuen Weg gegenüber den Kurden einschlagen. So wurden Medien in kurdischer Sprache zugelassen, und es gab informelle Verhandlungen mit der PKK über ein Ende des bewaffneten Konflikts.

Von Ralf Fücks